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So, "über mich" wollen Sie jetzt etwas erfahren...
Ich finde es schwierig, auf den Punkt zu bringen, was ich so "für eine" bin. Genauso merkwürdig finde ich es, in der dritten Person über mich selbst zu reden, wie ich das auf anderen Websites häufig sehe. Oder möchten Sie etwas in diesem Stil lesen: "Bereits in der Grundschule wurde ihr mitgeteilt, dass ihr mit ihrer Zahlenphobie in Kombination mit Aufsätzen über reisende Wattebäusche wohl nichts anderes übrig bliebe als ,irgendwas mit Sprache' zu machen." oder "Bongertz schreibt über Küchentische, Fahrräder mit großen Körben, Auberginen, Autorennen in Long Beach, nach Äpfeln benannte Städte, Stuntleute, Schwiegermütter, beste Freundinnen, musikalisch wertvolle Inseln im Mittelmeer, persönlich wertvolle Inseln in der Nordsee, koffeinhaltige Heißgetränke, Höhepunkte, ehemalige australische Fahrradkuriere mit Taschenimperium, aufstrebende Elektronik-Musiker, Liebeserklärungen oder Filmschauspieler mit langen Wimpern." oder "Bongertz sorgte bereits mit neun Jahren als Gewinnerin des Sandburgen-Wettbewerbs auf der Nordseeinsel Baltrum für Furore." Bestimmt nicht, oder? Darum höre ich jetzt auch damit auf und erkläre Ihnen einfach, was es mit meinem Spitznamen "Stella" auf sich hat. Jener geht auf eine Comic-Weltraum-Heldin zurück und wurde mir von einem wunderbaren Menschen verliehen, der damit ein lange währendes Martyrium beendete. Nämlich das, mit "Christiane" einen Namen benutzen zu müssen, der konstant falsch geschrieben, falsch verstanden und falsch ausgesprochen wird. Das hier bin übrigens ich. Im ,Café Tucholsky' in Bochum und beim Versuch, nicht ins Bild von Fotografin Steffi zu geraten, indem ich albern herumhampele. Ich hasse es nämlich, fotografiert zu werden – es sei denn, ich knipse mich selber, dann habe ich alles unter Kontrolle. Es gibt noch ein paar andere Bilder (mit mir drauf) auf dieser Website, deren Existenz dem Umstand zu verdanken sind, dass ich anlässlich einer Kolumne fotografiert werden sollte und Fotografin Anne Wirtz sehr viel Geduld mit mir bewies – bis ich in der Lage war, einigermaßen entspannt in die Kamera zu gucken. Was noch? Wie Sie unter Umständen bereits geahnt haben, schreibe ich als freie Autorin für alle möglichen Magazine und Zeitungen zu allen möglichen Themen – zum Beispiel zu Kultur, Reise, Psychologie, Lifestyle und Beauty. Früher war ich auch mal Kultur-Redakteurin bei "Allegra", damals, als das Heft Lead-Magazin des Jahres und jung und schön war (wobei ich nicht weiß, ob dieser Umstand auch auf mich abgefärbt hat, ich war jedenfalls jünger als jetzt, so viel steht fest). Ich verfasse auch Bücher unterschiedlicher Art. Zum Beispiel Reiseführer über London oder Ratgeber übers Flirten. Hin und wieder arbeite ich in Redaktionen als Textchefin. Außerdem bin ich Ghostwriter und helfe anderen Leuten – Berühmtheiten und normal Sterblichen – "ihre" Geschichte fesselnd und unterhaltsam zu erzählen. Aber jetzt ist Schluss, denn wenn ich eins nicht austehen kann, dann sind das Leute, die sich selbst zu wichtig nehmen. Und ich will ja morgens noch in den Spiegel gucken können – und damit meine ich nicht nur in die gleichnamige Zeitschrift. Foto: Stephanie Reuter |


Das hier bin übrigens ich. Im ,Café Tucholsky' in Bochum und beim Versuch, nicht ins Bild von Fotografin Steffi zu geraten, indem ich albern herumhampele. Ich hasse es nämlich, fotografiert zu werden – es sei denn, ich knipse mich selber, dann habe ich alles unter Kontrolle. Es gibt noch ein paar andere Bilder (mit mir drauf) auf dieser Website, deren Existenz dem Umstand zu verdanken sind, dass ich anlässlich einer Kolumne fotografiert werden sollte und Fotografin Anne Wirtz sehr viel Geduld mit mir bewies – bis ich in der Lage war, einigermaßen entspannt in die Kamera zu gucken.