WAS BIN ICH?


Die Antwort auf diese Frage in Kurzform ...

Meine Laufbahn als schreibende Kraft begann ich 1995 beim Hamburger Magazin ALLEGRA. Erst als dessen zweite Praktikantin, dann als freie Mitarbeiterin neben dem Studium und schließlich als Redakteurin für Kultur und Zwischenmenschliches (ja, ich habe – unter anderem – die zu gewissem Ruhm gekommenen Fragen & Antworten zu den brisanten Themen "Männer" und "Sex" betreut). Der Liebe wegen wechselte ich dann die Stadt und damit ins freie Schreiberlager.

Als freie Autorin schreibe ich heute für Magazine und Zeitungen wie BRIGITTE, EMOTION, GEO SAISON, WELT AM SONNTAG, etc. Ich arbeite wochenweise als Textchefin und Lektorin, z.B. für GRUNER & JAHR oder den JAHRESZEITEN VERLAG. Außerdem schreibe ich Bücher – unter meinem Namen,für andere oder mit anderen, für Verlage wie PIPER, ROWOHLT, TENEUES, LÜBBE, etc. 

Auf Wunsch verfasse ich aber auch (fast) jede andere Art von Text, z.B. erstelle ich Inhalte für Websites oder Advertorials. Einer meiner Schwerpunkte liegt auf Schweden, wo ich – lange Geschichte – seit einigen Jahren zuhause bin. Ich schreibe z.B. Reisegeschichten über hinreißende Landstriche, Reportagen über die besten Köche des Landes (und "muss" dabei ihre zum Niederknien köstliche Küche probieren), inhaliere nebenbei Schwedenkrimis und treffe großartige Menschen, um an ihrem Beispiel über die schwedische Familienpolitik zu schreiben. Um nur einiges zu nennen.


Helsingborg in Südschweden ist
meine neue Heimat

Schweden ist mir aber nicht genug. Ich schreibe z.B. mit Leidenschaft über Psychologie oder Zwischenmenschliches. Auch meine Reisereportagen sind nicht auf Skandinavien begrenzt. Ich kann mich in nahezu jedes Themaund jeden Stileinarbeiten und drösele auch komplizierte Sachverhalte verständlich auf. Bei der Recherche verlasse ich mich nicht einfach auf Frau Google, sondern überprüfe lieber Fakten. 

Und um der völlig dem Jantegesetz widerstrebenden Selbstlobhudelei noch das unverschämte i-Tüpfelchen aufzusetzen: Übersetzen vom Schwedischen oder Englischen ins Deutsche kann ich auch – und zwar so, dass es richtig gut klingt. 

Falls Sie noch nichts zum Übersetzen haben, betexte ich im Team mit diesem Mann auch gern nach Ihren Wünschen und Vorgaben Ihre komplette Website – auf Deutsch, Schwedisch und Englisch. Wir machen Ihre Website zur spannenden Zeitung, machen Interviews und schreiben kleine, exklusive Reportagen über Ihr Hotel, ihre Pension – oder was Sie sonst so anbieten. Auf Wunsch übernehmen wir auch die PR im deutschen Markt. 

... und in epischer Breite:

Die Prominente im Sack? Das Tier?
Oder einfach nur normal bekloppt?
(Foto: Andreas Fechner)
Früher, bei Robert Lembkes "heiterem Beruferaten" war noch alles einfach. Da war man quasi sein Beruf. Sagen wir: Kammerjäger. Leuchtturmwärter. Schlafwagenschaffnerin. Oder ganz einfach Prominenter. Aber der Job ist ja bekanntlich nicht alles. Genau genommen ist man ja sowieso ständig jemand anders. Für Lebensgefährten, Freunde, Kollegen, Familie, und, ja, sogar den Kioskverkäufer. Darum lasse ich einfach die Leute zu Wort kommen, die mit mir zu tun haben oder hatten. Schauen wir mal –welches Schweinderl hätten'S denn gern:

"Das Kind hat zu viel Phantasie." (Grundschullehrer Horst H. in einer Notiz unter einem meiner Aufsätze über einen reisenden Wattebausch)
"Christiane Stella Bongertz ist Kommunikationswissenschaftlerin, Journalistin und Autorin. Sie schreibt für zahlreiche Zeitschriften und Zeitungen." (von der Website des Rowohlt-Verlages)
"Ich habe Frau Stella durch einen Virus in meinem E-Mail-Programm versehentlich kennengelernt. Seitdem verfügt mein Computer sicherheitshalber über vier Antivirenprogramme. Denn eine Person dieser Art genügt eigentlich völlig. Andererseits: Wenn ich noch wüsste, wie dieser Virus hieß, würde ich den Rechner exakt für diesen wieder zugänglich machen." (Karl Johannes Schindler)

"Christiane ist die perfekte Autorin. Sitzt da, sagt nix und guckt so merkwürdig. Aber wenn sie dann hinterher etwas schreibt, merkt man: Sie hat nicht nur genauer hingesehen. Sie kann's auch noch besser beschreiben. Warum sie sich aber neuerdings Stella nennt, muss ich ja nicht verstehen..." (Harald Braun, der hier ein wichtiges Thema anschneidet. Naja, gut, vergessen Sie das "wichtig", es ist zumindest ein Thema: mein Spitzname bzw. Zweitname. Den ich nicht erst "neuerdings" trage, sondern seit 20 Jahren. Allerdings habe ich ihn in beruflichen Zusammenhängen, in denen mich Harald kennen gelernt hat, anfangs vermieden, weil er – der Name, nicht Harald - immer noch nicht in meinem Pass steht. Stella geht auf eine Comic-Weltraum-Heldin zurück und wurde mir von einem wunderbaren Menschen verliehen, der damit ein lange währendes Martyrium beendete. Nämlich das, mit "Christiane" einen Namen benutzen zu müssen, der konsequent falsch geschrieben, falsch verstanden und falsch ausgesprochen wird. Größtes Trauma war allerdings folgendes Ereignis: Mit sechs wollte ich in der "Micky Maus" unbedingt eine Reise nach Disney World in Florida gewinnen. Aber als ich in meiner ausladenden Erstklässlerschrift "Christiane" ins Namensfeld gemalt hatte, passte mein Nachname nicht mehr rein. Aus Disney World wurde also nix. Inzwischen benutze ich übrigens beide Namen zusammen, um Verwirrung zu vermeiden. Und würde sie im Zweifel auch in einen Preisausschreiben-Coupon quetschen können. Aber so was gibt's ja heute nicht mehr.)
"Nach drei gemeinsamen Bestsellern kann ich nur feststellen: Ohne Stella wären die Bücher immer noch chaotische Baustellen. Danke für 1000 kreative Ideen, akribischen Ordnungssinn bei den Gliederungen, penible Recherchen und hundertprozentige Zuverlässigkeit bei Deadlines." (Sonya Kraus)
"Christiane hat ein kompliziertes Innenleben." (meine Mutter)
"Stella hat mir ein zweites Leben geschenkt, weil sie mir aus der Angst, mein Schicksal mitzuteilen, hinaus geholfen hat. Und das alles ohne Yoga!" (Dieter Niemeyer)
"Bisschen kurze Beine, was? Hach, ich bin ja Yvonne gewohnt..." (sprach Karin Nachnamehabichvergessen, Chefdesignerin bei Esprit Deutschland im Jahre 1991, in leidendem "Ich kann so nicht arbeiten"-Tonfall zu ihrer Assistentin. Bei Esprit habe ich darum nur genau einen Tag als Fitting Model für EUR-Größe 38 gearbeitet rumgestanden. Zwar entsprachen meine Beine, wie (damals) alles andere an mir, genau den Maßen, die in der Anzeige angegeben waren, jedoch offensichtlich nicht denen von "Yvonne" bzw. den Anforderungen von Frau Karin. Falls Sie sich also manchmal wundern, warum Klamotten von Esprit bei Ihnen nie so richtig passen: Hier könnte der Grund liegen. Nach diesem Erlebnis habe ich vorsorglich sämtliche Berufe im Schönheits- und Modesektor für mich ausgeschlossen und mir stattdessen einen Komplex und ein Faible für High Heels zugelegt.) 
"Absolut eine Lieblings-Kollegin und ein toller Kumpel! Ich muss das sagen - denn ich habe ihr u.a. einen Nachmieter in Köln, einen Job in Hamburg und einen Urlaub in Schweden zu verdanken." (Katja Kullmann)

1990. Meine Beine waren
normal lang. Noch.
(Foto: Jo Wolframm)
"Christiane Stella Bongertz wurde vermutlich bei der Geburt vertauscht. Indizien: Sie stammt vom Niederrhein und hat jahrelang in Köln gewohnt, trinkt aber statt Kölsch lieber Flens, hält ein bedrucktes T-Shirt für eine Verkleidung und Karneval für eine Verschwörung. Konsequenterweise hat sie seit 2008 ein Zweitdomizil in Schweden am Meer. Hat im Ruhrgebiet Kommunikationswissenschaft studiert. War früher Redakteurin bei Allegra. Texte von ihr erscheinen u.a. in der Welt am Sonntag, in Geo Saison oder Cosmopolitan. Bei Bastei Lübbe erschienen ist bisher ihr in Zusammenarbeit mit Kollegin Natali Michaely entstandene Essaysammlung "Nabelschau – zwei Frauen enthüllen die letzten 55 Geheimnisse ihrer Spezies". Außerdem hat Christiane Stella Bongertz sich als Co-Autorin von Bastei-Lübbe-Autoren etabliert: von Bruce Darnell, über Harald Glööckler bis zu Sonya Kraus." (von der Verlags-Website des Lübbe-Verlags)
Sie wollen noch mehr wissen? Ja, gut, okay. Natürlich gibt es ein paar Dinge, die auch ich selbst vielleicht erwähnen könnte über mich. Aber ich warne Sie: Das ist alles fürchterlich subjektiv! Mal überlegen... Ich wurde in Krefeld am Niederrhein geboren und kann trotzdem bis heute mit Karneval wenig anfangen. Ich stamme väterlicherseits aus einer Konditorenfamilie  (vielleicht backe ich darum so gern Kardamomschnecken und Apfelstreusel). Mütterlicherseits machte man in Textilien (traditionelles Betätigungsfeld in der "Seidenstadt" Krefeld, auf mich hat das nicht abgefärbt, ich kann weder nähen, stricken, häkeln, noch kaufmännisch denken).

Ganz früher wollte ich Tapeten
designen.  Wegen Tapeten wie dieser.
Übrigens zu bestellen hier
Mit ungefähr dreieinhalb wollte ich unbedingt Tapetendesignerin werden (Schlüsselerlebnis diesbezüglich: Auf dem Weg zur Hochzeit meines wesentlich älteren Cousins Stefan in Mittenwald machten wir in einem Hotel mit interessanten Siebzigertapeten Halt und ich begann auf einer Serviette sofort mit eigenen Entwürfen). Mit fünf wurde dieser Berufswunsch von Cowboy und/oder Indianer abgelöst (Cowgirl existierte damals nicht als Konzept, aber mir gefiel die in ,Winnetou' zur Schau gestellte Idee, auf Pferderücken die Welt zu verbessern). Ab circa sechs Jahren wollte ich dann abwechselnd Privatdetektiv (wegen Kalle Blomquist) oder Comiczeichnerin (wegen Asterix und Donald Duck) werden. Aber am allerliebsten so was wie Pippi Langstrumpf (wegen der Welt, die sie sich machte, wie sie ihr gefiel).

Ich glaube, in dem Zusammenhang – also sich die Welt so zu machen, wie sie einem gefällt –  kam ich schon ziemlich bald darauf, was mit Buchstaben machen zu wollen. Seit ich Lesen und Schreiben gelernt hatte, hatten sich mir jedenfalls vollkommen neue Welten erschlossen. Mir gefiel außerordentlich, dass man diese Buchstaben-Dinger quasi unbegrenzt verwenden und kombinieren konnte. Die waren so schön flexibel und nicht so sperrig wie das, was sich mir als Wirklichkeit präsentierte (und da präsentierte sich einiges). Ungefähr mit neun fing ich an, kurze Geschichten über meine Familie zu schreiben und zu illustrieren, deren Protagonisten vorwiegend meine Mutter und meine zwei Katzen, sowie meine Tante Ilse waren. Mit elf gab ich eine Zeitschrift namens "Tapsy" heraus, die sich überwiegend um die Insel Baltrum – unser einziges und von mir heiß geliebtes Urlaubsziel – drehte und deren Chefredakteurin, Chefreporterin und Cheflayouterin ich in Personalunion war. Jede Ausgabe tippte ich auf meiner eigenen (!) "Brother"-Schreibmaschine, bestückte sie mit selbst geschossenen Fotos, malte so was wie ein Layout drumherum und kopierte dann die Auflage von immerhin rund zehn Stück im örtlichen Kaufhaus am Schwarz-Weiß-Kopierer zusammen. Selbige verschickte ich dann an die Abonnenten des von mir gegründeten "Baltrum-Clubs".

Eine frühe plastische Arbeit.
Materialien: Sand, Muschelschalen, Stein
Was noch? Nachdem ich bereits mit fünf mit dem surrealistischen Bild eines Rasen mähenden orangefarbenen dicken Bärs einen Bussibär-Malwettbewerb und damit einen Mehrjahresvorrat an Luftballons gewonnen hatte, ist es mir im Rahmen meiner weiteren bildenden künstlerischen Karriere gelungen, im Alter von zehn und elf Jahren zwei Mal in Folge den Strandburgenwettbewerb der Insel Baltrum zu gewinnen (mit den innovativ plastisch interpretierten Themen "Vogelhochzeit" und "Kritze-Kratze-Baltrumkatze"). Außerdem bekam ich überraschend von unserem cholerischen bayrischen Kunstlehrer Georg Ettl– neben dem Lehrerjob ein ziemlich erfolgreicher Künstler – ein "Sehr gut +" für eine ziemlich unordentliche  Pappmachémaske, die ich etwas planlos nach dem Prinzip "Hier noch was und da noch was" angefertigt hatte, die aber offenbar total abstrakt-expressionistisch und dank innovativ interpretierter Perspektive auch mit kubistischer Würze rüberkam. Hätte Picasso noch gelebt, er hätte einpacken können! Einige Jahre später bekam ich noch mal ein "Sehr gut +" für eine fiktive Werbeanzeige mit einem dicken surfenden Pinguin mit Käppi, der für Eis begeistern sollte. Diesmal von einem anderen lehre(r)nden Künstler, Stefan Kaiser.

Trotz dieser bahnbrechenden Erfolge legte ich die Kunst-Karriere vorerst auf Eis (tief im Inneren wusste ich wohl: Ich kann nur dicke Tiere ohne komplizierte Extremitäten und seltsame Köpfe) und studierte nach dem Abi  in Essen Kommunikationswissenschaft, Kunstwissenschaft und Germanistik. Befasste mich mit soziologischer und psychologischer Realitätskonstruktion (die Welt, wie sie gefällt!) im Allgemeinen und Ethnomethodologie im Speziellen, mit Beuys und Rothko, mit Goethe und Heinrich Mann. Außerdem mit der in unserem Studiengang stark vertretenen Independent-Musikszene und deren Akteuren (und mit einem ganz besonders, denn in den verliebte ich mich und wir zogen zusammen). Damals begann ich, für Zeitschriften zu schreiben. Ich wollte eigentlich nur schöne, spannende und vor allem lustige Geschichten schreiben, die das Leben ein bisschen bunter machen. Insbesondere mein eigenes. Ja, vielleicht finden Sie das jetzt oberflächlich. Das ist es aber nur an der Oberfläche. Denken Sie da mal drüber nach!

Die bildende Kunst zog zugunsten der Buchstaben schließlich vollends den Kürzeren, als ich durch die Verkettung einiger glücklicher Umstände, an denen unter anderem ein keine Geldscheine annehmender Fahrkartenautomat der Hamburger Verkehrsbetriebe und die leicht klischeehafte Titelzeile "Frauen & Schuhe" beteiligt waren, bei der soeben ins Leben gerufenen Zeitschrift "Allegra" in Hamburg landete.
Begegnung der 1. Art
Erst als Praktikantin, dann als freie Mitarbeiterin und schließlich, noch während meines Studiums, als
Kultur-Redakteurin. Eine Zeit, die in beruflicher und privater Hinsicht sehr prägend war. Neben der Arbeit in Hamburg machte ich in meinem Jahresurlaub meinen Magister in Essen. Leider hatte man ein halbes Jahr zuvor die Regelung abgeschafft, dass man für einen besonders guten Abschluss einen großen Teil des Bafög erlassen bekam. Ich erwähne das, weil ich mich darüber immer noch ärgere. Und weil ich finde, dass das eine elegante Art ist, Ihnen durch die Blume mitzuteilen, dass ich einen Spitzen-Uniabschluss mein eigen nenne. Sie sollen ja nicht denken, ich wäre eingebildet.

Wegen einer mit dem bereits erwähnten Musiker verbundenen Eheschließung zog ich dann allerdings einige Jahre später nach Köln und begann, dort mein Auskommen als freie Journalistin zu bestreiten. Nach einer Weile wurde ich nebenbei auch noch Buchautorin, zunächst für einige Ratgeber, dann schrieben meine Freundin und Kollegin Natali und ich zusammen ein sensationell lustiges Buch über die "55 letzten Geheimnisse der Spezies Frau". Leider tauchte unsere Lektorin mittendrin sang- und klanglos unter. Eines Tages stellten wir fest, dass der Verlag (den es heute übrigens nicht mehr gibt, ich verkneife mir hier aus Höflichkeit einen Kommentar) den ursprünglich vorgesehenen Titel "Die Verräterinnen"“ in "Wonderbra und Wimpernzange" umgeändert hatte. Ohne uns Bescheid zu geben. Wir waren ja nur die Doofen, die den Klumpatsch schreiben sollten. Zur Info: Im ganzen Buch gab es weder die Spur einer "Wimpernzange" noch die eines "Wonderbras". Die Sache mündete in einen unerquicklichen Streit und resultierte in einem mittelprächtigen Kompromiss-Titel, nämlich "Nabelschau". Aus heutiger Sicht wäre der Wimpernzangen-Titel, der uns damals unerträglich tussig schien, vermutlich die kommerziell bessere Wahl gewesen (man hätte nur noch irgendwie einen Wonderbra und eine Wimpernzange ins Buch einarbeiten müssen, wie gesagt). Das Buch bekam durchweg hervorragende Kritiken und wir ein Vorwort von unserem Lieblingsmoderator Jörg Thadeusz. Ein Bestseller wurde es nicht, eher etwas, was man wohl "Achtungserfolg" nennt. Und die Moral von der Geschicht? Keine Ahnung. Vielleicht: Liebe Autoren, stellt euch nicht so an. Hört auf eure Verlage, wenn es um den Titel geht! Oder auch: Erkundigt euch in regelmäßigen Abständen, was mit eurem Werk veranstaltet werden soll, es könnte etwas anderes sein als ihr annehmt. Oder: Sucht euch einen Verlag, der ein bisschen netter mit seinen Autoren umgeht. Ja, ich glaube das ist es! Das habe ich nämlich getan und gefunden.
Mein Comic-Ich

Dann wurde es eine Weile ein bisschen bunt, ich kürze das ab: Ich zog von Köln ins Sauerland, aus dem Sauerland nach Hamburg, von Hamburg nach Kopenhagen. Die geschlossene Ehe wurde wieder geöffnet (wobei das jetzt sehr verkürzt dargestellt ist). Nebenbei begann ich, als Ghostwriter und Co-Autorin für Prominente zu arbeiten, denn der Verlag, der die Taschenbuchrechte an "Nabelschau" gekauft hatte – der Lübbe-Verlag in Köln – fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, mit Bruce Darnell ein Buch zu schreiben (war also doch noch für irgendwas gut). Schließlich gelangte ich, mit einem kleinen Schlenker über Bonn, Hamburg und einige andere Stationen, deren Aufzählung hier zu weit führen würde, nach Helsingborg in Schweden (lustigerweise ebenso wie – ganz unabhängig von mir – der oben erwähnte Cousin, der damals in Mittenwald geheiratet hatte;  dabei nahm Stefan noch etwas weitere Umwege, ich glaube Indien und Argentinien waren dabei). In Helsingborg  beabsichtige ich nun erst mal zu bleiben, da meine Anwesenheit hier ganz wesentlich mit einem ganz besonderen Menschen zu tun hat. (Tack, Baby, utan dig är jag ingenting!)

Wie es dazu kam, das lest Ihr hier!

Kommentare:

  1. Sehr schön. Die Fortsetzung werde ich mit großem Interesse verfolgen :-)

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  2. Erscheint in Buchform im nächsten Jahr. :D

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  3. Da bin ich aber auch gespannt. Schon die Biographie der Frau S aus K???
    Markus

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  4. endlich hab ich mal zeit gefunden und hier ausgiebig rumgelesen. es hat sich gelohnt!

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  5. Hallo Stella,
    auf das Buch bin ich gespannt! Schöne Grüße von einer, die verliebt in Norrland ist, in Düsseldorf wohnt, Kölner Karneval mag und am liebsten Flens trinkt.
    Viele Grüße
    Barbara

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  6. So, jetzt hab ich mir auch endlich die Zeit genommen, deinen Blog ausführlich durchzusehen.
    Auch ich liebe Buchstaben. Seit meinem vierten Geburtstag (damals hab ich einen älteren Bruder angefleht mir Lesen beizubringen) lese ich ;-)... aber zur Schriftstellerin hat es nicht gereicht.

    Obwohl ich immer noch davon träume, mal einen Roman zu schreiben. Naja, vielleicht klappt es ja in der Pension... auch wenn es noch ein paar Jährchen sind bis dahin.

    Zumindest kann ich mich in meinem Beruf schreibmässig etwas austoben, auch wenn es nur interne Kommunikation ist.

    Liebe Grüße
    Claudia in Schweden

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